Prof. Dr. Johannes Panagopoulous

Sinn und Theologie der kirchlichen Feste



 

 

 

 

Mit freundlicher Genehmigung des Klosters des hl. Hiob von Počaev veröffentlicht.
Im Original erschienen in: Bote 2000, 2

Die Orthodoxie ist bekannt als die Kirche der Liturgie und der Doxologie, des österlichen Jubels und der Auferstehungsfreude. Das kommt dadurch in ihrem Leben zum Ausdruck, daß sie die ganze Zeit, die Tages-, Wochen- und Jahreszeit, als liturgische Zeit auffaßt, wobei sie sich der Machttaten in lebendiger Weise erinnert und sie vergegenwärtigt. Im besonderen schließt die Orthodoxe Kirche in den liturgischen Kreis alle Ereignisse des Lebens Jesu ein, angefangen mit der Verkündigung Marias bis zu seiner Himmelfahrt, sie feiert auch die zentralen Ereignisse aus dem Leben Marias, dann noch die großen und auserwählten Männer und Frauen des Alten Testaments und die mit ihnen verbundenen Heilsereignisse; sie gedenkt weiter in festen Zeiten der Apostel, der Heiligen, Märtyrer, Bekenner, Asketen, Theologen und Prediger etc., die wegen ihres demütigen und ausgezeichneten Dienstes von Gott begnadigt wurden. Mit ihrer Liturgie, die im umfassenden Sinne ihre liturgische bzw. sakramentale Lebens- und Denkweise bezeichnet, ermöglicht die Kirche die persönliche Teilnahme der Gläubigen an den einzelnen Heilsereignissen, die im jeweiligen Fest gefeiert werden. Es ist wohl keine Übertreibung, wenn man behauptet, daß sich die Orthodoxe Kirche gerade durch ihr liturgisches Leben und Denken auszeichnet und sich darin von den anderen christlichen Gemeinschaften prägnant unterscheidet.
Wir wollen uns heute mit dieser liturgischen “festlichen” Tradition der Orthodoxen Kirche beschäftigen, die wir gerade bei der Feier aller biblischen und kirchlichen Heilsereignisse feststellen. Wir können nicht konkret die einzelnen Sakramente bzw. Sakramentalien und die zahlreichen Feste der Orthodoxen Kirche in ihrer Geschichte, Symbolik und Sinndeutung besprechen. Wir werden vielmehr ihren Sinn und ihre tiefe Theologie, mit anderen Worten das liturgische, “festliche” Ethos der östlichen Kirche kennenlernen, die ihr ganzes Leben und Denken zutiefst geprägt hat.
1. Das christliche Fest kennzeichnet im Grunde die Lebenshaltung und Denkweise der Kirche; d.h. ihre existentielle Qualität, denn es ist, pointiert gesagt, ein Erleben und Fühlen der göttlichen Kräfte, die in der menschlichen Natur nach der Inkarnation und der Auferstehung Jesu Christi wirken. Es bezeichnet weiter das lebendige Verhältnis der Kirche zum Gottesreich, sowie die Teilnahme der Menschheit und der Welt am göttlichen Leben. Mit dem Fest wird auch die wahre Funktion des Menschen und der Welt, bzw. ihre letzte Bestimmung angedeutet. Das Fest ist eigentlich ein kirchliches Ereignis, mit dem die Wirkung des göttlichen Lebens in der Welt und das Heil als gegenwärtige und zugleich zukünftige Tatsache erfahren wird. Darüber hinaus bringt das Fest die neue Beschaffenheit des christlichen Lebens ans Licht, nämlich die geistige Freude und den Frohsinn, den Jubel und die Fröhlichkeit über das uns durch Jesus Christus geschenkte Heil. Das Fest setzt das Bekenntnis voraus, daß “die ganze Erde von seiner Herrlichkeit erfüllt ist” (Is. 6,3), so daß der Mensch geheimnisvoll die Schönheit der göttlichen Weisheit, die Welt der herrlichen Machttaten Gottes erkennt und erlebt und selbst Zuschauer und Augenzeuge des göttlichen Lebens und der göttlichen Majestät wird: “Kommt und seht die Taten Gottes!” (Ps. 45,9). Gott vollbringt ja eigentlich seine Taten deswegen, damit der Mensch wirklich und wahrhaftig an ihnen teilnimmt; dies ist eigentlich der höchste Zweck des kirchlichen Festes.
Nicht ohne Grund hat die Urkirche die Geburt, das Leben und das Werk, vor allem aber die Auferstehung des Herrn als “Evangelium”, frohe Botschaft, bezeichnet. Sie sind also die neue, herrliche Botschaft an den Menschen, daß nämlich Gott “über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat (Apg. 17,30) und eine neue Zeit der persönlichen Koinonia mit ihm eröffnet hat, daß Er seine alten Verheißungen erfüllen und die menschliche Natur in der Person seines Sohnes aufnehmen will, damit Er sie erlöst und vergöttlicht. Es ist die freudige Botschaft von der Befreiung des Menschen aus der Knechtschaft des Gesetzes, aus dem Fluch der Sünde und des Todes und seine Erhebung in die Freiheit der Kinder Gottes. Es ist mit anderen Worten die Botschaft von der unerwarteten Berufung zur Teilnahme am Leben Gottes, an seiner Königsherrschaft.
Es ist auch nicht zufällig, daß Jesus Christus das Gottesreich oft als ein festliches Gastmahl bildhaft verkündigt, in dem der Gläubige an den unbeschreiblichen und unzähligen Gnadentaten Gottes als seiner Tischgenossen teilnimmt (vgl. Mt. 22,1-4). Im Buch der Offenbarung sieht der Seher Johannes geheimnisvoll “am Tag des Herrn” die Kirche, indem sie jubelt, sich freut, Gott verherrlicht und lobpreist für den Sieg des geschlachteten Lammes und seligpreist die Eingeladenen zu seinem Hochzeitsmahl (Apk. 19, 9). Sie ist die triumphierende Kirche, welche den Weg der geschichtlichen Kirche vorwegzeichnet. Denn das Leben in der Kirche ist in Wirklichkeit Vorgeschmack dieser unbeschreiblichen Freude, des Triumphes des Lammes über die dunklen Mächte der Finsternis, Verherrlichung und Lobpreis Gottes für seine Vollmacht.
Das christliche Werk ist auf engste mit der Person und dem Werk Jesu Christi verbunden. Die Ankündigung seiner Geburt an Maria ist eine freudige Botschaft: “Sei gegrüßt, du begnadete, der Herr ist mit dir” (Lk. 1,28). Bei seiner Geburt verkündigt der Engel an die Hirten: “Siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden wird” (Lk. 2,10), während die Heere von Engeln im Himmel Gott lobpreisen: “Herrlichkeit Gott in der Höhe, und auf Erden Friede den Menschen seiner Huld” (Lk. 2,14). Das Volk, das die wundersamen Worte Jesu hört, verherrlicht Gott (Mt. 9,8). Die Geheiligten springen voll Freude und lobpreisen Gott für seine Machttaten, die Jesus an ihnen vollbracht hat. Die Auferstehung Jesu vollendet die göttliche Freude an den Menschen und wird die Quelle ihres Lebens. Die ersten Worte des Auferstandenen an die Jünger sind: “Freuet euch” (Mt. 28,9). Die Gläubigen der Urgemeinde von Jerusalem “brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens” (Apg. 2,46). Der Verfasser des 1. Petrusbriefes gibt das christliche Bewußtsein wieder: “Ihr jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude” (1,8). Das Fest hat also mit dem Sinn des christlichen Lebens zu tun.
Es kann also gar keinen Zweifel geben: Das christliche Leben, in all seinen Stationen und Verhältnissen, auch in seinen Widersprüchen und kritischen Momenten, ist Teilnahme an der unsagbaren Freude Jesu Christi und äußert sich als Dankesgabe, Doxologie und Lobpreis Gottes: “Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben, oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn (Röm. 14,8). Die Freude des Herrn ist unentreißbares und unverzichtbares Eigentum des Christen: sich in Überschuß mit der Freude und dem Frieden des Herrn erfüllen, den Gott der Freude ständig lobpreisen und sich selbst zur Quelle der Freude für die Welt zu verwandeln: “Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich euch: Freut euch!” (Phil. 4,4).
2. In der griechischen Antike erscheint das Fest als Nachahmung eines mythologischen Urereignisses und als ewige Wiederkehr großer Taten von Göttern, Helden und göttlichen Menschen. Das Urereignis wird ewig wiederholt und dadurch heiligt sich die ganze Zeit. In dieser Weise wird die Zeit aufgehoben und das Ewige im zeitlichen Jetzt offenbart. In diesem Verständnis bringt das Fest die Sehnsucht des Menschen nach der geschichtlichen Realisation des Ewigen zum Ausdruck. Der Mensch wird eingeladen, sich von seiner Zeit loszureißen und am Urereignis teilzunehmen. Als solches ist das Fest Geschenk der Götter an die Sterblichen, kurze Pause von ihren geschichtlichen Trübsalen: “So ordneten die Götter aus Mitleid mit dem seiner Natur nach drangsalsvollen Geschlecht der Menschen als Rast von diesen Drangsalen den bei den Festen geschehenen Wechselverkehr mit den Göttern an“ 1.
In der Geschichte Israels ist das Fest eigentlich Erinnerung an die mächtigen Taten Gottes für sein Volk, vor allem Bewußtwerdung von der Erwählung und dem Bund Gottes mit ihm. Das Volk versammelt sich bei den großen Festen, um sich als Gottesvolk zu erweisen und sich in den Großtaten Gottes zu erneuern. Damit bewältigt der Israelit die Vergangenheit, zugleich öffnet er sich der Zukunft, in der sich diese Großtaten in vollkommener Gestalt wieder ereignen sollen. Das Fest stellt den Israeliten in die Gemeinschaft des Volkes und zugleich eröffnet sich ihm die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die die Wiederkehr der ersten Heilszeit sein wird.
Jesus Christus überwindet definitiv die griechischen und die jüdischen Feste. Indem er endgültig die Sehnsucht nach dem ewigen Heil erfüllt, gibt er dem Fest einen neuen Sinn. Das Heil ist nicht mehr bloße Hoffnung und das Ewige wird in seiner Person erlebbare Realität. Nicht der Mensch sucht Gott, sondern umgekehrt der fleischgewordene Gott nimmt die menschliche Natur in seiner Person wahrhaftig auf und wohnt unter den Menschen (Jh. 1,14).
Mit Jesus Christus sind sowohl die messianischen Verheißungen des Alten Testaments als auch die griechische Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies erfüllt worden: “Heute ist dieses Schriftwort vor Eueren Ohren erfüllt worden” (Lk. 4,21). Das vielfältige kultische Brauchtum der Juden ist mit Jesus Schatten und Vorbild geworden und dadurch veraltet (Hebr. 8,13); es ist in der Fülle der Wahrheit aufgenommen und erneuert worden. Insbesondere korrigiert Jesus die jüdische Auffassung vom Sabbat, bestimmt die neue Funktion des Tempels von Jerusalem, gibt neuen Sinn dem Fasten, schafft mehrere Gebote des jüdischen Kultus ab, legt neu das Gebet aus. Mit einem Wort, Jesus verlangt, daß seine Gläubigen Gott allein “im Geiste und in der Wahrheit” (Jh. 4,24) verehren. Die total neue christliche Auffassung vom Fest gibt auch Paulus mit folgenden Worten pointiert wieder: “Darum wollen wir das Fest nicht feiern mit altem Sauerteig, nicht mit dem Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit, sondern mit dem ungesäuerten Brote der Lauterkeit und Wahrheit” (1. Kor. 5,8). Mit Jesus Christus ist alles neu geworden und man kann nicht den neuen Wein in alte Schläuche gießen (Mt. 9,17).
3. Grund, Inhalt und Ende der christlichen Feste ist die Person Jesu Christi, vor allem seine Kreuzigung und Auferstehung. Diese beiden Heilsereignisse sind sehr früh in der Geschichte der Kirche als ihre Hauptfeste gefeiert worden. Es ist unmöglich, die Eigenart der Kirche, ihre Lebens- und Denkweise richtig zu verstehen, wenn man nicht auch das Kreuz und die Auferstehung des Herrn ernst nimmt. Schon Paulus versteht die Auferstehung Jesu als den Sauerteig, der den ganzen Teig durchsäuert (1. Kor. 5,6-8). Dieses Bild muß in seinem tiefsten Sinn erfaßt werden. Die Auferstehung Jesu verwandelt, verklärt, erneuert und heiligt die Zeit, die Geschichte und die Welt; sie bringt eine neue Wende in der Weltgeschichte herbei. Sie ist das neue Pascha, d.h. der neue Durchgang vom Alten zum Neuen, vom Vergänglichen und Zeitlichen zum Unsterblichen und Ewigen, von der Finsternis der Knechtschaft zum Licht des göttlichen Lebens. Seit der Auferstehung Jesu leben wir in der auferstandenen Zeit, im auferstandenen Leben. Alles wird vom Auferstehungslicht durchleuchtet und erstrahlt. Mit der Kreuzigung Jesu auf der anderen Seite wird die vergängliche Zeit mitgekreuzigt, die zyklische oder die lineare Zeit, und der Gläubige lebt in der Fülle der Zeit, in der “Zusammenkunft der Zeiten” (Brief an Diognet 1,29). Mit der dreitägigen Ruhe Jesu Christi im Grabe wird der jüdische, von Händen gemachte Tempel aufgelöst und der Leib des Auferstandenen ist nunmehr der neue Tempel des Geistes. Aber wohlgemerkt! Mit der Auferstehung werden die Zeit und die Welt nicht aufgehoben. Im Gegenteil, sie werden total erneuert, sie bekommen ihre wahrhafte Funktion und Wesenheit, indem sie transparent für die göttliche Präsenz und das göttlichen Handeln werden. Seit der Auferstehung des Herrn wird die Zeit zum permanenten Fest durchsäuert, sie offenbart die neuen Kräfte des gottmenschlichen Lebens.
Eine andere wichtige Folge der Auferstehung Jesu ist die Aufhebung der Dreiteilung der Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie macht sowohl die Zeit als auch die Geschichte transparent für die Ewigkeit. Es gibt nicht mehr Urereignisse, die sich unendlich wiederholen, so daß der Mensch sich an die Vergangenheit zu wenden braucht. Es gibt auch nicht mehr wichtige und unwichtige geschichtliche Ereignisse, welche seine Handlung und seinen Willen offenbaren. Die Vergangenheit wird in der Gegenwart erlebt und die Zukunft wird im liturgischen Gedächtnis der Kirche als vorweggenommene Realität empfunden. Diese liturgische Auffassung der Zeit kommt im Anaphora-Gebet der Eucharistie deutlich zum Ausdruck: “Eingedenk dieses heilbringenden Gebotes und alles dessen, was für uns getan worden ist, des Kreuzes, des Grabes, der Auferstehung am dritten Tage, des Auffahrens in den Himmel, des Sitzens zur Rechten, der zweiten und herrlichen Wiederkunft, bringen wir....”. Man gedenkt also nicht nur der vergangenen Ereignisse, sondern auch der zukünftigen. Das liturgische Jetzt ist also die Zusammenkunft der Zeiten.
Das Geschichtliche, das Weltliche und das Vergängliche wirken also als die Offenbarung des göttlichen Lebens und mit der Kraft der Auferstehung werden sie zum Vorbild des Ewigen verwandelt. Jedes geschichtliche Moment “bleibt” in Ewigkeit im Gedächtnis Gottes (Mneme) als unwiederholbares Ereignis. In dieser Weise fungiert das Leben der Welt und des Menschen als Übergang - Pascha - zum Leben Gottes, es verhilft uns zum Aufstieg in die himmlische Realität. Was auf einmal geschehen ist, kann immer wieder als einzigartiges, offenbarendes Ereignis gefeiert werden. In diesem Sinne erscheint das ganze Leben als ein immerwährendes Fest. Nach den Worten des Johannes Chrysostomus: “Da wir den Tod des Herrn immer wieder verkündigen können, können wir auch immer neu das Pascha begehen... Das heutige Fest kann jeden Tag erfüllt werden oder besser es wird jeden Tag erfüllt“2.
4. Auf Grund unserer bisherigen Diskussion dürfte es deutlich gewesen sein, daß die Ereignisse des Glaubens nicht wiederholt oder bloß ausgelegt bzw. in Erinnerung gebracht werden können; sie können nur gefeiert werden. In ihrer Feier werden sie aktuell für das heutige Leben und bewirken in ungebrochener Weise, was sie in ihrer ersten geschichtlichen Gestalt bewirkt haben. Das Fest ist also dasselbe gefeierte Ereignis, durch dessen “Anamnese” es in die Zeit verlängert wird, und zwar in dem Sinn, als ob es auch jetzt real geschehe. Die Heilsereignisse des Glaubens werden wohl nicht wiederholt. In Wirklichkeit werden unsere Zeit und unser Leben in das gefeierte Ereignis aufgenommen und verklärt; sie werden einfach untrennbarer Teil dieser Feier. In dieser Weise erleben wir bei der Feier das gleiche Heilsereignis wie seine ersten Zeugen; wir werden seine Zeitgenossen und Augenzeugen. Das ist der Sinn der sogenannten liturgischen Zeit; sie ist das “Jetzt” des Heils, das “Heute” der göttlichen Gnade. In der Tat bei jeder Feier der Herren- und Marienfeste zeigt sie die Hymnodik des Festes als gegenwärtige Ereignisse vor, die uns direkt angehen. Das Heilsereignis wird vor unseren Augen dargestellt, so daß wir es sehen, hören und mit unseren eigenen Händen antasten können (vgl. 1. Joh. 1,1ff.). Am Weihnachtsfest hört erstaunt der Gläubige: “Die Jungfrau gebiert heute den, der vor allem Sein war, und die Erde bietet eine Höhle dar dem Unnahbaren; die Engel lobpreisen mit den Hirten, die Magier wandern dem Sterne nach; denn für uns ist geboren worden als kleines Kindlein, der vor Ewigkeit Gott war”. Am Gründonnerstag ertönt die Stimme des Zelebranten: “Heute hängt am Holz derjenige, der die Erde auf dem Gewässer schweben ließ”.
Die nicht-orthodoxen Christen, die einem orthodoxen Fest beiwohnen, erhalten oft den Eindruck, daß es eigentlich eine gefühlsbeladene Feier ist, die unsere Regungen und seelischen Nöte befriedigt und uns in eine andere “geheimnisvolle” Welt versetzt: herrliche Prozessionen, süße Melodien, Weihrauch, Gesänge, Basilikum, Salböl, bunte Priestergewänder, Ikonen, Kerzenlicht, etc. Sollte man darin stehen bleiben, hätte man leicht die Feier zu einem Mythos umgewandelt und die Orthodoxie zum Heidentum herabgesetzt. In Wirklichkeit wird mit dem Fest das Mysterium der Inkarnation Jesu Christi wirksam und in gewissem Sinne abgespielt. Jesus läßt sich in seiner gottmenschlichen Natur wieder offenbaren und nimmt ständig die Zeit und die Welt in sich wahrhaftig auf.
Da mit der Menschwerdung die undenkbare Vereinigung des Göttlichen mit dem Menschlichen geschah, bildet diese Vereinigung den Grund und die Legitimation für jedes Fest. Mit seiner Feier nimmt alles Geschaffene und Sichtbare am göttlichen Leben teil, so daß eine “gnadenhafte Identität” (nach Maximos dem Konfessor) zwischen ihnen entsteht. Alles Weltliche und Geschichtliche verwandelt sich zum Mittel und Ort göttlicher Gegenwart. Die nächste Frage der Inkarnation ist wohl die Verwandlung der Welt und des Menschlichen zum Träger göttlicher Substanz. Alles Geschaffene hat also mit der Menschwerdung eine neue Dynamik bekommen, es enthält eine theophanische Substanz, d.h. es ist geöffnet zur göttlichen Gnade und wird zum Träger göttlichen Lebens verwandelt. Alles ist eine theophanische Liturgie geworden und drängt nach Vereinigung mit dem auferstandenen Kyrios. Das ist die neue “kosmische Liturgie” des Seins. Die Schöpfung drängt danach, Liturgie zu werden! Sie fungiert nach der Inkarnation nicht mehr als Symbol oder Zeichen der Welt Gottes, sondern ist und offenbart sich als Welt Gottes. In dieser Weise trägt und offenbart die Welt die Kraft und “Energie” des Herrn. Diese “Energie” ist sein Geist, der alles beseelt und belebt. Jesus Christus nimmt ständig Gestalt an in jedem Gläubigen und lädt die Welt und das Leben mit seiner Kraft auf. Infolgedessen, da die letzte Bestimmung des Menschen die Vereinigung mit Christus ist, verwirklicht sich diese Vereinigung vorwegnehmend mit dem Fest. Gerade deswegen feiert unaufhörlich der Gläubige!
5. In den Worten Gregors von Nazianz: “Inbegriff jedes Festes ist das Andenken Gottes“ 3. Die Heilsereignisse der vergangenen Zeit gehen nicht verloren, sondern werden im Gedächtnis Gottes aufbewahrt! Sie sind im Himmel “angesammelt” und durch ihre Feier wird das Andenken und das Sehnen der Urbilder ermöglicht4. In dieser Weise sind die Heilsereignisse immer “nah”, denn ihr Inhalt ist immer präsent in der Universalität des Gottesreiches. Die Zeit der Feier ist also der zusammengedrängte Kairos (1. Kor. 7,29) des Glaubens, in dem wir Vorgeschmack und Anteil am Gottesreich haben. “Das Fest ist Vorbild der himmlischen Freude” (Athanasios) und daher ständiges Gedenken des Reiches. In Wirklichkeit setzt das Fest in unserer geschichtlichen Zeit die göttliche Philanthropia in ihrer universalen Wirkung fort und bereitet ihre Zusammenfassung am Tage der zweiten Parousie des Herrn vor.
Die Kirchenväter bezeichnen als Eigenart des Menschen das Ähnlichwerden mit Gott und das Christsein als Nachahmung der göttlichen Natur5. Dieser Indikativ und Imperativ zugleich soll nicht bloß als ein ethisches Gebot aufgefaßt werden. Das “Göttliche” ist wohl kein abstraktes oder gar ideelles Vorbild zur Nachahmung. Das Christentum kennt nur den persönlichen Gott, den Gott unserer Väter, der sich gnadenhaft den “Heiligen” zur Teilnahme gibt. Der personale Gott wird durch persönliche Teilnahme gekannt und erkannt. Nach einem bekannten Prinzip der patristischen bzw. der asketischen Spiritualität kann man erst dann von Gott sprechen, wenn man Ihn persönlich gekannt hat. Vereinigung mit Gott, das ist die letzte Bestimmung des Menschen. Daraus geht hervor, daß das geschichtliche Leben, d.h. alles, was in der Feier und in der Liturgie vollzogen wird, nicht bloß Zeichen oder Symbol des Gottesreiches ist, durch dessen Vermittlung wir zum Himmel emporgeführt werden. Im Gegenteil! Das christliche Fest bewirkt, mit der heiligen Eucharistie als sein Zentrum, reale Teilnahme am göttlichen Leben. Dies geschieht zwar heute im Glauben, morgen aber, am Tag des Herrn, in persönlicher Schau “von Angesicht zu Angesicht”. Das will wohl besagen, daß jedes Fest, jede Feier der Eucharistie auch in die Ewigkeit übergeht; sie ist also kein vorübergehendes, temporales Ereignis, sondern untrennbarer Teil des gefeierten Heilsereignisses. Mit anderen Worten, die Realität ist eigentlich identisch mit ihrer liturgischen Feier. Die Zeit wird zur liturgischen Zeit “durchsäuert”, d.h. zum immerwährenden Andenken (Anamnese) des Gottesreiches. Das gefeierte Heilsereignis verewigt sich in der “mystischen” Liturgie der Zeit als ewiges Fest. Denn “Gott ist nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn in ihm leben alle” (Lk. 20,38).
6. Die östlichen Kirchenväter zeigen ein feines Gefühl für die Realität, genauso wie die biblischen Autoren. Das christliche Leben ist für sie der “Anfang” (Aparche) des Königreiches, seine Offenbarung “stückweise”, im Fragment. Im 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes spricht Paulus von der Liebe, die wir in unserem geschichtlichen Leben zwar fragmentarisch, wohl aber als vollkommene Offenbarung des Ganzen erleben können. Das Ganze wird also im Fragment offenbart! Mit dieser “stückweisen” Offenbarung erlebt aber der Gläubige die Fülle der göttlichen Wahrheit. Das Ewige wird im Zeitlichen gnadenhaft und dynamisch wirksam und der Mensch kostet in ihm den Beginn des Ewigen. Der Heilige Gregor von Nyssa sieht dieses Verhältnis zum Ewigen unter dem Lichte der “bleibenden” Liebe. “Die Liebe ist das Leben der göttlichen Natur... das göttliche Leben wird immer durch die Liebe offenbar“6. In ähnlicher Weise versteht auch der große Laientheologe Nikolas Kavasilas die heilige Eucharistie: “Infolgedessen gilt es, daß wir uns nicht nur für dieses Leben bereitstellen und vorbereiten; vielmehr ist es den Heiligen möglich, daß sie schon in der Gegenwart nach diesem Leben leben und wirken”7. Alles Geschichtliche ist nach der Auferstehung des Herrn in dynamischer Weise “Sakrament”, denn es ist darauf angelegt, in der Liturgie vervollkommnet zu werden, sich zum Ewigen zu verwandeln. Diese “mystische” Liturgie des weltlichen und menschlichen Lebens vollzieht sich keimhaft im Gebet der Epiklese bei der Weihung der heiligen Gaben: “Sende Deinen Geist auf uns und auf diese kostbaren Gaben herab... und verwandle sie durch Deinen Heiligen Geist”. Die ganze Schöpfung ist dazu berufen, durch die Epiklese des Geistes zum Leib und Blut des Herrn verwandelt zu werden!
7. Im Urteil der griechischen Kirchenväter hat die grundsätzliche Frage nach der Natur und der Funktion des kirchlichen Festes absolut mit der Realität zu tun. Es geht also bei ihnen immer darum: warum und was feiert die Kirche?
Ihre Antwort darauf ist keine abstrakte oder gar ideelle. Sie bringen vielmehr ihre tiefen persönlichen Erfahrungen zum Ausdruck; sie ist ein warmes Bekenntnis ihrer gnadenhaften Erlebnisse, die zugleich als Erfahrung der ganzen Kirche gelten. Ihre Sprache hat die Form der Doxologie, des Jubels und der Hymne: “Wie viele Feierlichkeiten bietet mir jedes Geheimnis vom Leben Jesu! Sie alle haben nur einen Inhalt: meine Vervollkommnung und Neuschöpfung und die Rückkehr zum ersten Adam“ 8.
Die Philanthropie Gottes wird also unsere eigene Realität, unser Erbe. Wir leben im Lichte der göttlichen Liebe und wir sind ihr Ziel! Wenn wir also feiern, dann feiern wir unser Heil, die unsagbare Gnade der göttlichen Herablassung unsretwegen, wir feiern also uns selbst! Im besonderen:
Mit der Geburt Jesu Christi feiern wir unsere Wiedergeburt und die neue Erschaffung der Welt! Wir feiern die Vereinigung des Himmels mit der Erde, die Einheit der himmlischen Welt mit unserer irdischen Welt!
Mit der Taufe Jesu Christi feiern wir unsere Taufe, d.h. unsere Sohnschaft! Wir feiern die Offenbarung (Epiphanie) der göttlichen Trinität und die Reinigung der materiellen Welt! Mit der Verklärung Jesu Christi feiern wir die Gnade der göttlichen Herrlichkeit, die auf uns herabgestiegen ist und uns zu ihrem Träger verwandelt!
Mit dem Osterfest feiern und jubeln wir unsere Auferstehung und Erneuerung, die Vernichtung aller kosmischen Mächte und den Triumph des Lebens über den Tod!
Mit den Festen der Muttergottes feiern wir die Verkündigung und die Verwirklichung unseres Heils, wir feiern den ersten begnadeten Heiligen der Kirche!
Die Feste der Heiligen erinnern uns an die Verheißungen des Herrn und stärken uns in der Hoffnung auf das Heil, etc.
Jeder Tag ist einem Heiligen gewidmet, der in uns dem Glauben wach hält und uns dazu aufruft, in der Gnade Gottes zu wandeln. Wir können daher jeden Tag ein Fest begehen und die Gnade Gottes immer neu empfangen.
Weil die ganze Erde voll von der Herrlichkeit des Herrn ist und das menschliche Leben von der göttlichen Gnade in Fülle immer wieder geschenkt wird, gilt daher für den Christen: “Wir mögen also feiern, nicht aber mit Festlichkeit, sondern in göttlicher Weise, nicht in weltlicher, sondern in überweltlicher Weise. Wir mögen nicht das Eigene feiern, sondern was zu unserem Eigenen gehört, oder besser, was zum Herrn gehört; nicht was zu unserer Krankheit, sondern was zu unserer Genesung gehört; nicht was zu unserer Natur, sondern was zu unserer Neuschöpfung gehört“9 .
8. Das Fest hat nicht nur offenbarenden, theophanischen Charakter, sondern auch eminent pädagogischen. Es ist die unüberhörbare und ständige Erinnerung der Kirche an den Menschen, daß er am göttlichen Leben teilnehmen soll. Diese Teilnahme ist wahr und realistisch. Der Christ sieht, hört, tastet, riecht, fühlt bei jeder Feier die großen Taten Gottes: “Lasset uns, ihr Gläubige, sehen, wo Christus geboren ist! Wir wollen also dem Stern folgen, wo er geht mit den Magiern aus dem Osten...”10. “Kommt, ihr Gläubige, von des Herren Gastmahl und seiner unsterblichen Tafel laßt uns im hohen Sinnes kosten, erkennend aus seinem Worte das Wort, das mit hinaufstieg und das wir preisen“11.
Diese reale Teilnahme am Fest des Herrn soll aber nicht in weltlicher, sondern in himmlischer Weise erfolgen, wie uns der Heilige Gregor ermahnt. Es gibt eine besondere Weise, das kirchliche Fest zu feiern. Denn da gibt es nichts Weltliches, nichts Sentimentales, nichts Vergängliches, sondern allein göttliche Gnade und Liebe. Der Christ muß sich daher in göttlicher Weise vorbereiten. Er braucht nämlich eine neue Gestalt, ein neues Kleid: “Dein Brautgemach schau ich, mein Heiland, geschmückt. Ich habe kein Festgewand, daß ich eintreten darf. Lichtspender, mach leuchtend meiner Seele Gewand und sei mein Erretter“12.
Diese biblische Sprache stammt wohl aus der Bibel selbst. Die Kirche deutet diese Aussagen im geistigen Sinne und läßt uns wissen, daß das, was wir vorerst zum Fest brauchen, ein reines Gewissen, die totale Veränderung, Erneuerung der Sinne und der Seele ist; die Kirche verlangt mit anderen Worten die Katharsis, d.h. die Läuterung und die Apathie (Leidenschaftslosigkeit). In den Worten des Heiligen Johannes Chryostomus: “Nicht die Menge, sondern die Tugend der Versammelten macht ein Fest aus... der Schmuck der Frömmigkeit, die Fürsorge der Seele. Das größte Fest ist das gute Gewissen“13. Unter dieser Bedingung kann und muß der Christ jeden Tag ein Fest feiern, d.h. wenn er tugendhaft lebt, wenn er sein Gewissen läutert. Das ist die erste und letzte Bedingung, damit das Fest sein Ziel erreicht, d.h. damit das Gottesreich in uns verwirklicht wird.
Dieses hohe Ziel und der wahre Nutzen der kirchlichen Feste beschreibt in trefflicher Weise wiederum der Goldmund der Kirche, Johannes Chrysostomus. Wir lassen ihn selbst sprechen:
“Es gibt nichts, was in so hohem Grade Zufriedenheit und Fröhlichkeit zu erzeugen pflegt wie die Grundsätze des Christentums: die Verachtung der gegenwärtigen und das angestrengte Streben nach den zukünftigen Gütern und die Überzeugung von der Unbeständigkeit des Irdischen, des Reichtums, der weltlichen Gewalt, der Ehrenstellen, des stattlichen Gefolges. Vermagst du dich zu dieser Gesinnung zu erheben, dann kannst du die Reichen sehen, ohne von Neid gequält zu werden; kannst du selbst in Armut geraten, ohne dich durch die äußere Dürftigkeit niedergedrückt zu fühlen. Dann wird jeder Tag für dich ein Fest sein. Denn der Christ soll nicht nur in gewissen Monaten, nicht nur an Neumondtagen oder an Sonntagen feiern, sondern während seines ganzen Lebens so feiern, wie es sich für ihn geziemt. Und was ist das für eine Feier? Hören wir den Heiligen Paulus! “Lasset uns Feste feiern, nicht im alten Sauerteig und nicht im Sauerteig der Bosheit und Arglist, sondern im Ungesäuerten der Aufrichtigkeit und Wahrheit” (1. Kor. 5,8)…
Hast du also ein reines Gewissen, dann wird dir jeder Tag zum Fest. Denn es erquicken dich allezeit die seligsten Hoffnungen, und es erfreut dich die Erwartung der zukünftigen Herrlichkeit. Und umgekehrt: wenn du keine herzliche Freundschaft mit Gott dem Herrn unterhältst, wenn du dich vieler Sünden schuldig gemacht hast, wirst du trotz zahlloser Feste und Festaufzüge um nichts besser dran sein, als wer in tiefer Trauer ist. Denn was hilft mir der Glanz eines festlichen Tages, wenn meine Seele durch die Nacht des bösen Gewissens verfinstert ist?“14 .
Wir wollen unsere theologische Besinnung über das kirchliche Fest, das die Orthodoxie in besonderer Weise auszeichnet und ihre Eigenart prägt, abschließen. Wir haben schon mehrfach bemerkt, daß die letzte Bestimmung des Menschen seine liturgische Vervollkommnung ist, d.h. wenn er Ort und Mittel der göttlichen Freude in gnadenhafter Weise wird, wenn er den Heiligen Geist ständig empfängt, mit anderen Worten, wenn er zum lebendigen Bild des göttlichen Lebens verwandelt wird. Das liturgische Leben ist daher Lebensweise, Qualität des Lebens. Der bewußte Gläubige feiert ständig, denn das Heil ist schon unsere Realität geworden und die Wahrheit hat in der Person Jesu Christi die Welt besiegt.
Der Christ führt also eine festliche Existenz. Sie zeigt sich vor allem als lebendige Doxologie und Eucharistie, als nie aufhörender Lobpreis: “Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe... Ich will mich freuen am Herrn” (Ps. 103,33-34). Der eucharistische Mensch wird ständig eingeladen, am göttlichen Mahl der himmlischen Speise, am Fest des Glaubens, teilzunehmen, ungeachtet, ob er es verdient oder nicht. In seiner berühmten Katechetischen Rede, die am Ende der Osterliturgie vorgelesen wird, ermahnt Johannes Chrysostomus die Gläubigen, ja sogar alle Menschen: “Tretet alle in die Freude unseres Herrn ein... Der Tisch ist voll beladen, alle sollen satt werden. Das Kalb ist reichlich, niemand soll hungrig ausgehen. Ihr sollt alle den Schmaus des Glaubens genießen; alle sollt ihr den Reichtum seiner Güte genießen. Niemand soll über Armut klagen; denn das gemeinsame Königreich ist erschienen”. Der Mensch empfängt ständig die väterliche Einladung, am Gastmahl des himmlischen Vaters teilzunehmen. Sein irdisches Leben soll daher ein wahres Bild der himmlischen Freude, eine lebendige Ikone des Jubels im Gottesreich werden! Diese Einladung ist wohl keine Hoffnung auf die Zukunft allein, sondern eine geschichtliche Realität unseres Lebens, die uns mit dem Fest der Kirche täglich neu verwandeln kann und soll: Lasset uns also feiern, denn der Herr “hat uns zuerst geliebt” (1. Joh. 4,19).

1 Platon, Nomoi II 653 d
2 Zum heiligen Pfingstfest, Rede I, Migne Patrol. Graeca 50,454.
3 Rede zum Fest der heiligen Lichter, Migne Patrol. Graeca 36,345B
4 7. Ök. Konzil, in Bezug auf die Ikonen und die darauf abgebildeten Heiligenbilder
5 Gregor von Nyssa, Migne Patrol. Graeca 44,557C und 46,244
6 Über das Leben in Christus, Migne Patrol. Graeca 46,95C
7 Über das Leben in Christus I 3, Migne Patrol. Graeca 150, 496D
8 Gregor von Nazianz, Rede zum Theophaniefest 38,16, Migne Patrol. Graeca 36,329
9 Gregor von Nazianz, Rede zum Theophaniefest, Migne Patrol. Graeca 36,316
10 Kathismata nach dem Polyeleon von Weihnachten
11 Kanon von Gründonnerstag
12 Aus der Hymnodik von Gründonnerstag
13 Über die Heilige Hanna, Rede V, Migne Patrol. Graeca 54,669
14 Neujahrspredigt 2, Übersetzung nach: Texte der Kirchenväter 3,60-61, hrsg. von H. Kraft, München 1964