Archimandrit Epiphanios Theodoropoulos

Über den richtigen Umgang mit Kummer



 

 

 

 

Quelle: Heiliges Kloster Pantokratoros
Mit freundlicher Genehmigung des Klosters unter www.orthodoxie-in-deutschland.de eingestellt.
Übersetzung: Sr. Matthaia

Ereignisse, die jetzt wie ein Unheil erscheinen, erweisen sich später als Segen Gottes.

Wenn es keinen Kummer gäbe, würden wir das Paradies nicht suchen.

Wir müssen den Kummer wie die Strapazen einer Operation annehmen, damit wir unsere Gesundheit erlangen. Der Schmerz demütigt den Menschen; und je demütiger er wird, desto mehr nähert er sich Gott.

In großem Kummer kann nur Gott trösten. Deshalb ist Beten das Beste und nicht so sehr Worte des Trostes.

- Frage: Geronta, warum lässt Gott es zu, dass gerechte und tugendhafte Menschen an entsetzlichen Krankheiten leiden?
- Antwort:  Damit sie auch von den geringsten Spuren ihrer Leidenschaften gereinigt werden, und damit sie im Himmel einen größeren Kranz bekommen. Und außerdem, da Er es erlaubt hat, daß sein geliebter Sohn am Kreuz litt und starb, was kann man da über die Menschen sagen, die egal wie heilig sie sind, durch die Sünden beschmutzt und befleckt sind?

 „Die größte Askese ist es, alles was uns in diesem Tal der Tränen widerfährt, ohne Murren zu ertragen. Wer aber bis zum Ende standhält, wird gerettet."

 „Wenn  du den Kummer mit Großmut erträgst, bezeugst du deine Treue zu Christus, deine Hingabe an den Erlöser und deine Liebe zu Ihm, der von den Toten auferstanden ist und uns in seine Nähe ruft."

 „Lass unter keinen Umständen den Kummer dich überwältigen... Die Depression ist der Henker, der die geistliche Lebenskraft tötet, die nötig ist um den Heiligen Geist im Herzen zu empfangen. Ein depressiver Mensch verliert die Fähigkeit zu beten  und ist tot für die geistlichen Kämpfe."

Lasst uns voll Vertrauen ausrufen und das „Wir vertrauen uns  und einander und unser ganzes Leben Christus Gott an", leben.