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Einzug in Jerusalem
Palmsonntag - Einzug in Jerusalem
Das Fest richtet sich nach dem Ostertermin

 

 

Der Palmsonntag ist nach orthodoxem Verständnis ein österliches Freudenfest und steht in engstem Zusammenhang mit der Feier der Auferweckung des Lazarus am Vortag.

Die Antiphone preisen den Herrn, der kommt, aus dem Tod uns zu erretten. Isodikon, Prokimenon und Kinonikon brechen aus in den Ruf: „Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn! Der Herr ist Gott und ist uns erschienen“. Die Apostellesung beginnt mit den Worten: „Brüder, freuet euch im Herrn allezeit, wiederum sage ich: freuet euch!“ Das Evangelium berichtet die Fußsalbung des Herrn durch Maria und den Einzug Jesu in Jerusalem nach Johannes. In den Vigilien oder vor der Liturgie werden in allen Gemeinden Olivenbaumzweige gesegnet und verteilt und mit brennenden Kerzen zur Prozession getragen.

Tropar, 1. Ton
Um schon vor Deinem Leiden die gemeinsame Auferstehung zu bezeugen, hast Du Lazarus von den Toten auferweckt, Christus Gott. Darum tragen auch wir wie damals die Kinder die Zeichen des Sieges und rufen Dir, dem Besieger des Todes zu: „Hosanna in den Höhen! Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn“.

Tropar, 4. Ton
Begraben mit Dir durch die Taufe, Christus unser Gott, sind wir des unsterblichen Lebens gewürdigt durch Deine Auferstehung, und singen und rufen Dir zu: „Hosanna in den Höhen! Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn“.

Kondak, 6. Ton
Auf dem Throne im Himmel und auf dem Eselsfüllen auf Erden hast Du, Christus Gott, den Lobpreis der Engel und den Gesang der Kinder angenommen; sie riefen Dir zu: „Gesegnet, der Du kommst, zu befreien Adam.“

 


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